Nachhilfe Hamburg

Der Nachhilfelehrer

Matthias Schulz 

– über mich –

Von den sieben Weltmeeren zum Nachhilfeunterricht


Auf dieser Seite gebe ich Ihnen einen Einblick, was mich dazu bewegt hat, Nachhilfelehrer zu werden. Zum besseren Verständnis, was ich unter Nachhilfe verstehe und wie ich die Förderung von Kindern gestalte, ist es sinnvoll, zunächst einen Blick auf meinen Werdegang zu werfen.


Mathematisch vorgeprägt (Vater Dipl.-Ing.) machte ich 1982 mein Abitur in Mathe, Physik, Englisch und Deutsch. Französisch hatte ich ebenfalls bis zum Abi, da unsere Familie sehr frankophil war.

Schon früh wollte ich Kapitän werden. Nach meinem Abitur (Durchschnitt 2,4) fuhr ich daher zwei Jahre als nautischer Offiziersanwärter zur See. Eine sehr gute Ausbildung. Von der Navigation über Ladungsberechnungen bis zu Decksarbeiten lernte ich alles an Bord und lernte fließend Englisch zu sprechen. In französischen Häfen auch gern Französisch.

Anschließend absolvierte ich an die Universität Hamburg mein Studium zum Diplom-Ingenieur Schiffbau. In dieser Zeit absolvierte ich viele Nebenjobs im In- und Ausland und vertiefte dabei meine Englisch- und Französischkenntnisse.

Schiffe habe ich nie gebaut. Denn im Studium hatte ich das (visuelle) Programmieren gelernt und entwickelte nebenher Computerspiele. Mit Abschluss des Studiums startete ich meine Selbstständigkeit in der Programmierung von Multimediaanwendungen für Unternehmen. Mit dem Aufkommen des Internets erweiterte ich mein Serviceportfolio in Richtung Websites. Nach und nach gewann ich immer mehr internationale, touristische Kunden. Ich besuchte Messen und Kunden in aller Welt. Englisch wurde zu meiner zweiten Muttersprache. In der Touristik führte ich das E-Learning ein, mit Schulungsprogrammen für Reisebüromitarbeiter im Auftrag von Destinationen und Reiseveranstaltern. Präsentationen, Kundenverhandlungen, Reden auf Messen und Verträge auf Englisch und Französisch gehörten zum täglichen Handwerkszeug.  

Als die Blase der New Economy Anfang der 2000er zu platzen drohte, wechselte ich in den führenden deutschen Fachverlag der Touristik - die FVW Medien GmbH. 

Als internationaler Anzeigenleiter durfte ich das Auslandsgeschäft des Verlages auf- und ausbauen - mit Erfolg. Eine sehr spannende Aufgabe, bei der mir meine Sprachkenntnisse sehr zugute kamen; ebenso meine Reiselust, ein Verkaufstalent und Empathie. Mit dem Erfolg wurde ich 2011 Gesamtanzeigenleiter des Verlages. Neben der Verantwortung für das Anzeigengeschäft gehörten Teamführung sowie die Ausbildung und Förderung von Nachwuchstalenten in meinen Verantwortungsbereich - eine Aufgabe, der ich mich gern widmete und die mich sehr motivierte.

Nach und nach stellte sich Nachwuchs in unserer Familie ein. Als Vater von drei Kindern (heute 22, 12, 12) durfte bzw. darf ich unsere Kinder in ihrer schulischen Entwicklung "coachen". Dabei lernte ich, dass

  • Ich keinesfalls von meinen Begabungen auf meine Kinder schließen kann.
  • Eltern es meist schwerer haben, als Externe, den Kindern etwas beizubringen.
  • Ich mich komplett zurücknehmen muss.
  • Ich dem Kind zuhören muss, um zu verstehen, "wo der Hase im Pfeffer liegt".
  • Ich geeignete, einfache, verständliche, begreifbare Beispiel und Erklärungen finden muss.
  • Die bei mir angewendete schulische Erziehung (Strenge, Härte, Leistungsorientierung) nur wenig zu einer erfolgreichen, schulischen Laufbahn verhilft.


Gerüstet mit den Erfahrungen der Förderung von Auszubildenden sowie in der privaten "Nachhilfe" und meiner Begeisterung dafür, beschloss ich 2019 mich in diesem Feld selbstständig zu machen.

Als Honorardozent an der EBC-Hochschule halte ich Vorlesungen in Mathematik, Datamining und E-Commerce. Als Nachhilfelehrer unterstütze ich Kinder und Jugendliche erfolgreich in ihrer schulischen Laufbahn.

Nachhilfeunterricht Hamburg

Mein Verständnis von Nachhilfeunterricht

Mein oben beschriebener Werdegang beschreibt meinen chronologischen Lebensweg. Unerwähnt dabei blieben die unzähligen Situationen, in denen ich mich auf unterschiedlichste Menschen einstellen musste. Ob Asiaten oder Amerikaner, Vorstand oder Auszubildender, Tourismusminister oder Journalist, Buddhist oder Mohammedaner, Jugendlicher oder Senior - ich musste mich auf mein Gegenüber einstellen, um zum Erfolg zu gelangen.

Abseits des reinen Wissens um Mathematik, Englisch, Deutsch oder Französisch sind

Empathie, Respekt, Vertrauen und Zuhören


die Eckpfeiler meines Nachhilfeunterrichts. Ich bin der Überzeugung, dass diese Grundwerte die Vermittlung von Wissen ermöglichen und Beflügeln.

Individueller Einzelunterricht ist daher die beste Wahl, Lerndefizite und Lehrblockaden zu lösen.

Nachhilfe Hamburg Lernen lernen

Lernen lernen – gewusst wie

Das Lernen zu erlernen ist ein wichtiger Aspekt in der Bildung und ein bedeutender Bestandteil in meinem Nachhilfeunterricht. Ziel ist es, dass sich ein Schüler bzw. eine Schülerin das Wissen eigenständig erarbeitet und Aufgaben ohne externe Hilfe lösen kann und will.  

Dabei lässt sich meist das Vorgehen - ob in der Mathematik oder bei einer Sprache - auf ein recht einfaches Schema reduzieren:

Am Anfang steht die Aufgabe - gestellt durch die Schule oder kreiert durch den Lernenden selbst. Verbunden ist die Aufgabe mit einer gewünschten Lösung - dem Ziel der Aufgabe. Der Weg von der Aufgabe zur Lösung besteht zunächst aus der Analyse: "Was brauche ich zur Lösung der Aufgabe?" Das erforderliche Wissen lässt sich dann in zwei Kategorien einteilen.

  • Die Informationen, die ich durch die Aufgabe oder durch mein Erlerntes weiß.
  • Die Informationen, die mir zur Lösung noch fehlen. In diesem Falle muss ich mir Gedanken machen oder wissen, wie ich an diese Informationen komme.


Habe ich das notwendige Wissen zusammengetragen, kann ich die Aufgabe lösen. Dieses Schema lässt sich konstant auf nahezu alle Aufgaben/Fragen in der Schule bzw. im Leben anwenden.

Interessant ist für mich dabei oft, wieviel die Schüler/innen eigentlich wissen und für die Lösung mitbringen, aber nicht darauf kommen. Sowohl oben genanntes Schema zu trainieren, als auch die Selbstreflektion - was weiß ich, was nicht und wo finde ich fehlende Informationen – bilden einen Kernpunkt das Lernen zu erlernen.

Der zweite Kernpunkt ist die Motivation. "Wie kommt es, dass kleine Kinder unzählige Fragen stellen, aber im Laufe der Schulzeit teilweise abstumpfen und ihr Interesse verlieren?" fragte mich ein Schüler die Tage.

Grundsätzlich, will jedes Kind lernen. Diesen Wunsch wieder zu aktivieren oder auszubauen, ist meine Aufgabe. Um so schöner war für mich sein Nachsatz: "Bei Ihnen macht es wieder Spaß, Fragen zu stellen, den Dingen auf den Grund zu gehen und Aufgaben zu lösen."